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Reisebericht Bangkok


Bangkok: Stolz erhebt sich Wat Arun als Tempel der Morgenröte in den Himmel

Das historische Wahrzeichen ist über und über mit chinesischem Porzellan verziert und bietet einen geradezu fulminanten Blick über die Altstadt, auch wenn der Aufstieg mit Mühe und Nervenkitzel verbunden ist.


Wat Suthat, gleich neben der Riesenschaukel, ist bekannt für seine lebendigen Wandmalereien. Wat Ratchabovit überrascht mit einem runden Wandelgang, sein Chedi ist mit goldenen Kacheln besetzt. Wat Traimit beherbergt ein ziemlich gewichtiges Heiligtum: Über 5 Tonnen 80%iges Gold auf kompakten 3,5m Höhe: Der Goldene Buddha aus der Sukhotai-Periode ist ein wahres Schmuckstück und wird entsprechend verehrt.


Der Marmortempel mit der markanten Dachkonstruktion ist König Chulalongkorn zu verdanken und gilt als strahlendes Exempel thailändischer Tempelarchitektur. Majestätisch wirkende Steinlöwen bewachen dieses edle Prunkstück aus feinstem Carrara.


400 nirvanaerlauchte Buddhastatuen bereichern Wat Pho, in dessen Kreuzgang epochales Wissen über Astronomie und fernöstliche Medizin auf Marmortafeln verewigt ist. Der „Liegende Buddha“ ist dank 40m Länge und 12m Höhe kaum zu übersehen. Die Tafeln aus Perlmuttintarsien sind ebenso dekorativ wie informativ, berichten sie doch anschaulich über buddhistische Tugenden.


Türme und Ornamente aus Gold und Marmor – die berühmte Silhouette von Wat Phra Keo und Königspalast verkörpert geradezu göttliche Sphären - royales Ambiente für Emerald Buddha! Das ultimative Nationalheiligtum thront auf einem goldenen Altar und geniesst höchstes Ansehen – Ehre, wem diese gebührt! Nach langer Tradition bekommt er – natürlich von königlicher Hand – jeweils zum Wechsel der Jahreszeit in einer feierlichen Zeremonie neues Gewand verpasst. Die Präsenz des nur 66cm hohen Strahlemann aus grünem Nephrit ist General Taksin zu verdanken.


400 Tempelanlagen sind bezeichnend für die tragende Rolle des Buddhismus in der thailändischen Gesellschaft, die unzähligen Tempelschreine sind stark frequentiert. Man bittet und opfert für göttliche Fügung in allen Belangen, grazile Tempeltänzerinnen stimmen Gäste und Götter gleichermassen freundlich: Gott Brahma und seine Schutzgeister haben sichtlich viel zu tun! Ein imposante Kuppel prägt die einstige Thronhalle, einen Prachtbau im neovenezianischen Look. Der weitläufige Paradeplatz wird vom Reiterdenkmal Rama V bewacht.


Das sagenumwobene Nirvana auf weltlichem Wege zu erobern ist eine vergnügliche Sache: Shopping belebt die Sinne. Topmoderne Einkaufszentren bieten eine breitgefächerte Produktpalette, sämtlicheMarkenprodukte sind zu attraktiven Preisen erhältlich. Treffpunkt für eingefleischte Modefreaks: Sukhumvit Road. Fachbetriebe bieten Mode nach Mass – die Outfits können es mit Kollektionen renommierter europäischer Designer ohne weiteres aufnehmen, gerade auch in Sachen Qualität und Verarbeitung.


Recht unterhaltsam geht es auf den Märkten zu: Textilien, aber auch hochwertiges Kunsthandwerk gelten als beliebte Mitbringsel. Wer feilscht, gewinnt. Das Angebot an Bars und Diskotheken ist enorm, Kenner der bunten Szene geben bereitwillig Auskunft über die angesagtesten Treffs und Garküchen vor Ort. Die thailändische Küche bietet ultimative kulinarische Köstlichkeiten. Knackige Gemüsevariationen mit beispielweise Seafood und exotischen Gewürzen garantieren unvergesslich prickelnde Gaumenfreuden, die geradezu süchtig machen.


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