Urlaub in der Türkei - Anreise & Reisetipps |
 Verkehrsmittel in der Türkei Straßenverkehr: Das Straßennetz ist in der Türkei gut
ausgebaut, insbesondere im Westen. Die wichtigste Autobahntrasse führt von Istanbul
nach Ankara. Weitere Autobahnen gibt es um Izmir und im Süden. Die meisten
Autobahnabschnitte und die Brücken über den Bosporus sind mautpflichtig. | Schienenverkehr: Die Eisenbahn hat in der Türkei kaum
Bedeutung. Zwischen Istanbul und Ankara ist ein Schnellzug
geplant.
Flugverkehr: Neben der Turkish Airlines
(THY) bieten zahlreiche private Fluggesellschaften (zum Beispiel Aero Flight,
Atlasjet, Fly Air, MNG Air, Onur Air, SunExpress) ihre Dienste an. Von den meisten
deutschen Großstädten aus werden die Ferienziele in der Türkei angeflogen.
Insbesondere die Angebote von Chartergesellschaften und Billigfliegern ändern sich
häufig je nach Jahreszeit und verschiedenen Faktoren, siehe z. B. die jeweils
aktuellen Angebote und Last-Minute der bekannten Linienfluggesellschaften,
Chartergesellschaften und Billigflugbetreiber.
Öffentlicher
Nahverkehr: Der Nahverkehr wird in den Städten durch öffentliche
Busse bedient. Da aber der öffentliche Nahverkehr ungenügend ausgebaut ist,
dominieren Sammeltaxis (Dolmus). Diese Kleinbusse fahren bestimmte Linien ab, wobei
sie meist die Linien der öffentliche Busse abfahren bzw. diesen „vorausfahren“. Die
Fahrtkosten sind mit dem Fahrer auszuhandeln und in bar zu bezahlen. Daneben gibt es
reguläre Taxis, die mit einem Taxometer arbeiten. In Istanbul, Ankara, Izmir, Adana
und Bursa gibt es eine U-Bahn. |
Reisetipps Einreise für EU-Bürger: Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind
gültiger Reisepass (bei Flug auch gültiger Personalausweis), Rück- oder
Weiterreisetickets sowie ausreichende Geldmittel. Da sich die Bestimmungen ändern
können, insbesondere im Hinblick auf die verstärkte Ausbreitung der Vogelgrippe seit
Anfang 2006 Vogelgrippe Türkiei empfiehlt es sich, beim Auswärtigen Amt in Berlin
aktuelle Informationen einzuholen Türkei Vogelgrippe.
Sprache: Die Amtssprache ist Türkisch. Im Südosten des Landes
wird auch Kurdisch gesprochen. In Städten und Touristenorten wird oft Deutsch gesprochen.
Souvenirs: In einem Bazar kann man neben allen Konsumgütern
auch Kunsthandwerk finden. Zu den beliebten Mitbringseln gehören Teppiche,
Silberwaren, Schmuck und Lederwaren. Ein typisches Andenken ist auch „Tavla“, ein Backgammon-Spiel.
Stromspannung: Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom,
50 Hz; ein Zwischenstecker kann sich aber zuweilen als nützlich erweisen.
Telefon: Telefonate können im Selbstwählferndienst von
öffentlichen Telefonen oder von einer Kabine im Postamt aus geführt werden.
Kartentelefone sind weit verbreitet, Telefonkarten sind in allen Postämtern sowie
den meisten Zeitungskiosken erhältlich, daneben gibt es auch Telefonmünzen. Fast
alle Postämter und viele Hotels bieten einen Fax-Dienst an.
Mobilfunk: Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in
der Türkei von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Besonderheiten: Ein türkisches Bad („Hamam“) kann auch von
Touristen besucht werden. Die notwendigen Ausstattungen (Handtücher, Badeschuhe,
Rubbelhandschuh) können in jedem Bad geliehen werden. In türkischen Bädern besteht
für Frauen und Männer der Zutritt zu getrennten Zeiten oder in getrennten
Abteilungen. Moderne Hotelanlagen bieten meist ebenfalls ein Hamam, gemischt für
Männer und Frauen. Wem das als Mitteleuropäer „normaler“ vorkommt, sollte sich für
eine solche Anlage entscheiden. Sie können sicher sein, dass das Bad „echt“ ist,
auch wenn man Ihnen das Gegenteil einreden will..
Feiertage: Zu den weltlichen Feiertagen, wie Neujahr, kommen
veränderliche islamische Feiertage. Der 19. Mai und der 29. Oktober sind Feiertage.
Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag.
Hauptferienzeit: Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis
Anfang September.
Kleidung: Im Sommer leichte Sommerkleidung, für den Abend
wärmere Kleidung. Im Winter unbedingt sehr warme Kleidung, festes Schuhwerk und
Stiefel. Regenschutz wird außer im Juli und August das ganze Jahr über benötigt.
Legere Kleidung wird allgemein akzeptiert, während Badekleidung nur an den Strand
gehört. |
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