Urlaub in Spanien - Städte & Sehenswürdigkeiten |
Die Hauptstadt Spaniens ist Madrid mit über 3 Millionen Einwohnern.
Besonders beliebt für Städtereisen ist Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens an
der Ostküste. Malaga ist eines der bekanntesten Reiseziele im Südosten. Weitere
bekannte und beliebte Städte sind Sevilla, Toledo, Valencia, Zaragoza, Bilbao,
Marbella, Salamanca und Santander. |
Sehenswürdigkeiten
Madrid
Madrid ist das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und
der Mode des Landes. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der
mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen ins zeitgenössische
Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur dieser Epochen
eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen
und einzigartigen Bauwerken. Madrid bietet mit seinem Prado und vielen weiteren
Museen viel Kunst. Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein
intensives Nachtleben geboten. Störend empfinden die meisten Besucher allerdings den
tosenden Verkehrslärm und die starke Luftverschmutzung. |
Barcelona
Barcelona ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Zahlreiche
traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen
klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher an. Das Gotische Viertel mit
der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der
katalanischen Regierung einerseits und das modernistische Barcelona mit der
unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà
andererseits regen zu Stadtbesichtigungen an. Sehenswert sind der neu aufgeschüttete
Palmenstrand und der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum
Szeneviertel entwickelt hat. Die berühmte Rambles lädt zum Flanieren und Verweilen
in schicken Straßencafés ein. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer
und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt. |
Norden
Der grüne Norden Spaniens setzt sich aus den Regionen Baskenland, Kantabrien,
Asturien und Galicien zusammen. Im Baskenland mit seiner uralten eigenen Kultur
erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser, zahlreiche Strände
und Fischerhäfen. Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen alten
Stadtkern. |
Andalusien
Mit viel Sonne, einer noch gepflegten Tradition und seiner wechselvollen
Geschichte ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens.
Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein. |
Sevilla
Sevilla hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen
Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten, z. B. der
Alcazar, die Giralda, das Minarett der alten Moschee, das später als Glockenturm in
die Kathedrale einbezogen wurde, und der Goldturm. |
Cordoba
In Cordoba sind noch zahlreiche Spuren aus der arabischen Besatzung vorhanden,
z.B. die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale. |
Granada
Granada ist geprägt von der Alhambra, einem riesigen Palast mit großen
Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen. Das an der
Küste gelegene Malaga wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren
prächtige Gartenanlagen sehenswert sind. Trotz des architektonischen und kulturellen
Reichtums verdankt Spanien den Großteil seines Touristenaufkommens den Badestränden
und dem beständigen Sonnenwetter im Sommer. Die beliebtesten Strände sind die Costa
Brava im Nordosten, die Costa Dorada, die sich durch feinen, gelben Sand
auszeichnet, die Costa Blanca und die Costa del Sol an der andalusischen
Mittelmeerküste. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und
Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln äußerst beliebt. Gerade auf Ibiza überwintern
gerne Mitteleuropäer, die sich für Intellektuelle oder Künstler halten, während
Mallorca vorwiegend von den arbeitenden Bevölkerungsschichten zum ausspannenden
Badeurlaub bevorzugt wird. |
Kanaren
Die Kanaren bestehen aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote,
Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren
geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies.
Das milde Klima und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.
Gran Canaria bietet eine faszinierende landschaftliche Vielfalt: Sandwüsten im
Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften,
Weinberge, Bananenplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Las Palmas
bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige
Altstadtviertel Vegueta und einen herrlichen, langen Sandstrand. Teneriffa bietet
neben schönen Sandstränden abwechslungsreiche Landschaften abseits der
Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide eignet sich zum Wandern in
einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz lädt neben guten
Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Lanzarote ist ein sehr beliebtes Reiseziel und bietet mit seiner
vulkanischen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark
Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die Grotte Cueva de
los Verdes im Nordosten der Insel. Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden
ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen.
Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden. Die grüne
Insel La Palma bietet neben den schönen Sandstränden auch gute Wandermöglichkeiten.
Sehenswert ist in Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff
untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach
Amerika brachte. La Gomera ist noch relativ unerschlossen und ideal für Wanderungen.
Lohnenswerte Ziele sind die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque
del Cedro mit uralten Lorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind
zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago und einsame Strände zu
entdecken. El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort
für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft. |
Balearen
Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer. Sie setzt sich aus
Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und vielen kleineren unbewohnten Inseln
zusammen. Mallorca bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die
Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im
Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen.
Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch
ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Menorca weist kaum Erhebungen auf. Die
Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch
nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für
Wassersportler. Ibiza ist ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte
Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Formentera
hat sehr schöne Sandstrände, ist nur mit dem Schiff erreichbar und bestens geeignet
für ruhesuchende Touristen. |
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