Urlaub in Portugal - Natur |
Der Norden Portugals hat ein relativ kühles und feuchtes Klima und besteht
aus zwei traditionellen Provinzen oder Landschaften: Der Minho im Nordwesten
gehört zu den am dichtesten besiedelten Gegenden des Landes.
Die größten Städte des Minho sind Braga und Viana do Castelo. Der Minho wird
wegen seines Klimas und der vergleichsweise üppigen Vegetation als der grüne Garten
Portugals bezeichnet. | Im Nordosten liegt Trás-os-Montes (Hinter den Bergen). Dies ist die dem Meer
abgewandte Seite Nordportugals, die sehr gebirgig ist und deshalb sehr kalte Winter
und sehr heiße Sommer hat. Die Vegetation ist bedeutend weniger üppig als im Minho
und fällt umso spärlicher aus, je mehr man sich der Grenze zu Spanien
nähert.
Mittelportugal ist größtenteils hügelig bis gebirgig und hat mit
der Serra da Estrela ein bedeutendes Gebirge mit Skigebiet. Die wichtigsten
Landschaften sind die Beira, der Ribatejo, die Estremadura sowie die Mündung des
Tejo in den Atlantik. Die gesamte Region ist sehr fruchtbar und hat ein für den
Weinanbau optimales Klima, so dass die Tradition des Weinbaus hier bis zu den Römern
zurückreicht.
Der Süden Portugals ist eben bis hügelig und hat ein
trockenes und heißes Klima. Der Alentejo, die frühere Kornkammer Portugals, ist
heute nur dünn besiedelt, weitläufige Getreidefelder mit Olivenhainen und Korkeichen
dominieren die Landschaft.
Die Algarve markiert die gesamte Südküste des
Landes und ist mit ihren hübschen Städten, den Steilküsten und Sandstränden zu einem
beliebten Feriendomizil geworden. Hier ist das Angebot an Ferienhäusern und
Ferienwohnungen besonders hoch. Auch im Hinterland kann man, meist günstigere,
Ferienwohnungen von Privat mieten. Zu Portugal gehören die beiden Inselgruppen
Madeira und Azoren im Atlantik; sie sind vulkanischen Ursprungs. |
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