Die größten Ballungszentren sind das Oberschlesische Industriegebiet, der
Ballungsraum um die Hauptstadt Warschau sowie das Weichseldelta um die
sogenannte Dreistadt Danzig-Zoppot-Gdingen.
Warschau ist neuerdings ein beliebtes Ziel für Städtereisen und Kurzurlaub in
Kombination mit Besichtigungen in der Umgebung. Das Angebot an preisgünstigen
Ferienwohnungen ist dementsprechend gestiegen. |
Sehenswürdigkeiten
Warschau
Warschau liegt in der Region Masowien. Die Stadt ist heute der Mittelpunkt des
politischen Lebens in Polen und eines der Wirtschafts- und Verkehrszentren
Mitteleuropas. Warschau wuchs und erblühte trotz mehrfacher Zerstörungen im Laufe
seiner stürmischen Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg wurde es stark zerbombt. Der
originale Wiederaufbau der Altstadt und des nahen Königsschlosses am Plac Zamkowy
gelang besonders gut. 1981 wurde sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes
aufgenommen. Neben der Altstadt gibt es weitere Sehenswürdigkeiten, wie das älteste
Denkmal der Stadt, die Säule des Königs Sigismund III. Wasa, der Lazienski-Park mit
dem Palais, der Palais Belvedere am Ende der Ujazdowskie-Allee, Park und Schloss
Wilanów und der Kulturpalast im stalinistischen Baustil, in dem heute Ausstellungen
und Kongresse veranstaltet werden und Kinos, Theater sowie Restaurants untergebracht
sind. |
Krakau
Die historische Innenstadt von Krakau blieb vom Krieg verschont und ist
original erhalten. Der alte Marktplatz und die umliegenden Gassen werden von den
schönsten Bürger- und Adelshäusern aus Gotik, Renaissance und Barock gesäumt.
Arkadengänge schmücken die fast 100 Meter langen Tuchhallen in der Mitte des weiten
Platzes. Die Wawel-Kathedrale war Polens Krönungskirche. Sie birgt die prunkvoll
gearbeiteten Sarkophage einer Reihe von Monarchen. Das prächtige Renaissance-Schloss
daneben beherbergt die staatlichen Kunstsammlungen mit Gobelins und Türkenzelten.
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Breslau
Breslau, das historische Zentrum Schlesiens, wurde nach völliger Zerstörung
liebevoll wieder aufgebaut. Besonders eindrucksvoll sind das gotische Rathaus, die
Universität mit der barocken Leopoldina-Aula und der Dom. |
Danzig
Danzig ist eine Glanzleistung des Wiederaufbaus und der modernen
Denkmalspflege. Scheinbar unversehrt in ihrer alten Pracht zieht die Altstadt jeden
Besucher in ihren Bann. Besonders beeindruckend ist die gotische Marienkirche, in
der 25.000 Menschen Platz finden. Auch das Rechtstädter Rathaus und nicht weit davon
der prächtige Artushof mit seiner Renaissance-Fassade stehen wieder da, als seien
sie nie Trümmerschutt gewesen. Die Dluga-Straße ist nach einem Bild von 1750 neu
erstanden. Das Renaissance-Rathaus der Altstadt im holländischen Stil, die alten
Stadttore und das Wahrzeichen Danzigs, das Krantor aus dem 15. Jahrhundert, alles
steht wieder an seinem alten Platz. |
Süden
Der Süden Polens ist sehr bergig, die Hohe Tatra hat sogar alpinen Charakter.
Am Westrand liegen die niedrigeren, interessant geformten Sudeten mit Almen. Diese
Gegend ist im Frühling und Herbst für Bergwanderer interessant. Viele Wege sind gut
markiert. Es gibt aber auch schwieriger zugängliche Pfade, die zwar teilweise mit
Ketten abgesichert sind, jedoch nur für erfahrene Bergwanderer geeignet sind. |
Masurischen Seen
An den Masurischen Seen werden nach und nach gute Wassersportmöglichkeiten
aufgebaut. Vor allem Bootsfahrer entdecken zunehmend die vielen Möglichkeiten, die
sich ergeben, weil zahllose Gewässer durch Wasserläufe und Kanäle verbunden sind.
Segeln, Windsurfen und vor allem auch Angeln sind möglich. |