Das Gebiet Polens besteht aus fünf geografischen Räumen. Im Nordwesten
befindet sich die Ostseeküste, die durch zahlreiche Nehrungen, Binnengewässer
und Dünen gekennzeichnet ist.
Die weitgehend gerade verlaufende Küstenlinie wird durch das Stettiner Haff und
das Frische Haff sowie die Pucker Bucht unterbrochen. Im Norden und der Mitte liegen
zahlreiche Gewässer in einer hügeligen Moränenlandschaft. | Südlich des Tieflandes liegen die durch die Urstromtäler der großen Flüsse
geprägten Landschaften Schlesiens und Masowiens. Südlich davon befinden sich die
polnischen Mittelgebirge, der Krakauer-Tschenstochauer Jura, das Heiligkreuzgebirge,
die Beskiden, die Waldkarpaten und die Sudeten.
Die höchste Erhebung, die
Tatra, ist ein geologisch sehr vielseitiges Hochgebirge. Die längsten Flüsse sind
Weichsel, Oder, Warthe und Bug. Die polnische Ostseeküste ist über 500 Kilometer
lang und erstreckt sich von Swinemünde auf den Inseln Usedom und Wolin im Westen bis
nach Krynica Morska im Osten. Das Klima ist gemäßigt und wird von Westen nach Osten
und Südosten zunehmend kontinentaler. Die Sommer sind allgemein mäßig warm bis warm
mit Mitteltemperaturen um 19 °C; die Winter sind kalt. Niederschlag fällt das ganze
Jahr über, wobei der Winter insbesondere im Osten trockener als der Sommer ist. |
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