Die Hauptstadt Griechenlands ist Athen. Mit etwa 3,8 Millionen Einwohnern
lebt im Großraum Athen ein Drittel der Bevölkerung des Landes.
Athen ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Griechenlands sowie
Verkehrsknotenpunkt für die Verbindung in die Regionen des Festlandes und zu den
griechischen Inseln.
Die sich auf der attischen Ebene ausbreitende Stadt ist mit der Hafenstadt
Piräus, dem Hafen aller Schifffahrtslinien, zusammengewachsen. Weitere große Städte
sind Thessaloniki mit 360.000 Einwohnern, Piräus mit 173.000, Patras mit 165.000 und
Heraklion auf Kreta mit 137.000 Einwohnern. |
Sehenswürdigkeiten
Athen
Viele Sehenswürdigkeiten in Athen geben Zeugnis vom ersten demokratischen Staat
in der Geschichte. Kaum ein Besucher wird Athen verlassen, ohne der Akropolis einen
Besuch abzustatten. Sie repräsentiert einen bedeutenden, aber nur kurzen Zeitraum
der Geschichte der Stadt. Am bekanntesten ist wohl der Parthenon, ein Tempel, der
der Göttin Athena geweiht ist. Nahe der Akropolis erstreckt sich die Agora,
Marktplatz und Mittelpunkt des antiken Athens. Auch die Altstadt Plaka ist eine
Besichtigung wert. Hier liegen der Flohmarkt Ivestou, die Geschäftsstraße Ermou und
der City-Platz mit dem ehemaligen Königsschloss (heute das Parlament). Ringsum ist
Athen eine brodelnde Stadt mit hoher Luftverschmutzung, Betonwüsten und chaotischen
Verkehrsverhältnissen. |
Peloponnes
Die Halbinsel Peloponnes ist der südliche Teil des griechischen Festlandes.
Denkmale aus allen Phasen der griechischen Geschichte sind hier zu finden. Lange
Strände in Verbindung mit dem Kulturangebot haben die Region zu einem beliebten
Urlaubsziel werden lassen. Darüber hinaus gibt es für Naturfreunde eine interessante
Naturlandschaft mit Dünen- und Felsküste. Die Bergwelt des Landesinneren steht im
Kontrast zu den fruchtbaren Landschaften. Patras im Westen der Halbinsel ist
Griechenlands viertgrößte Stadt. |
Makedonien
Die Region Makedonien, nicht zu verwechseln mit dem heute unabhängigen Staat
Mazedonien, der zur Zeit ein EU-Beitrittskandidat ist, weist sehr vielfältige
Landschaftsformen auf: hohe Berge, Ebenen mit Obstplantagen, Hügellandschaften und
kilometerlange Strände. Zentrum von Industrie und Handel ist Thessaloniki. Der
Westen Makedoniens bietet sich für Individualreisende an. |
Thrakien
Thrakien ist vom Tourismus weniger erschlossen als viele andere griechische
Regionen, aber gerade darin liegt sein Reiz. Die nordöstliche Region ist reich an
fruchtbaren Ebenen mit Plantagenwirtschaft. Charakteristisch in der unberührten
Landschaft sind die Feuchtgebiete, die die beiden Flüsse Néstos und Évros auf ihrem
Weg zum Meer geschaffen haben und die neben dem Vistonis-See die Hauptattraktionen
sind. |
Korfu
Die Insel Korfu liegt südlich von Albanien und östlich des italienischen
„Stiefelabsatzes“ im Ionischen Meer. Sie ist im Norden gebirgig und gilt für
griechische Verhältnisse als besonders grün. Das Sommerwetter auf Korfu ist
allgemein weit weniger heiß als etwa auf Kreta. Schöne Badestrände gibt es rund um
die Insel. Korfu ist ein beliebtes Reiseziel für Badeurlaub und Bildungsreisen.
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Kreta
Kreta liegt etwa 100 Kilometer südöstlich der Peloponnes. Die Insel ist wegen
ihrer schönen, abwechslungsreichen Natur, ihres Klimas und ihrer Strände ein
beliebtes Urlaubsziel. Heraklion oder Chania ist ein guter Ausgangspunkt, um die
Insel zu entdecken. In jedem Fall sollten geschichtsinteressierte Kreta-Urlauber der
Ausgrabungsstätte von Knossos einen Besuch abstatten. Die minoische Palastanlage
wurde freigelegt und zum Teil rekonstruiert. Wegen seiner schönen Strände und guten
Unterkunftsmöglichkeiten ist das Städtchen Agios Nikolaos bei Badeurlaubern beliebt.
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Dodekanes
Zur Inselgruppe Dodekanes gehören ein gutes Dutzend Inseln, darunter die
beliebten Ferienziele Rhodos, Khios und Lesvos. Rhodos eignet sich für Urlauber, die
auf Unterhaltung wert legen, während Ruhesuchende auf den anderen Inseln der Gruppe
eher auf ihre Kosten kommen. |