Urlaub in Frankreich - Anreise & Reisetipps |
Frankreich ist gut ans europäische Straßennetz angeschlossen.
Zahlreiche Routenvarianten stehen zur Verfügung. Allerdings sollte man die
Entfernungen nicht unterschätzen. Fast alle Abschnitte des dichten Autobahnnetzes
sind mautpflichtig. | Aus Norddeutschland in Richtung Paris, Nordwest- und Südwest-Frankreich bietet
sich vor allem eine Anreise über Belgien an. Aus Süddeutschland und Österreich
bietet sich eine Anreise über Saarbrücken oder Mulhouse an. In Richtung Côte d'Azur
und Südfrankreich kann sich auch eine Anreise über die Schweiz und Norditalien
empfehlen. Möchte man aus Österreich nach Nordfrankreich, fährt man am besten durch
Deutschland. Ist Südfrankreich das Ziel, bietet sich eine Routenvariante über
Norditalien an.
Aus der Schweiz existieren viele Grenzübergänge nach
Frankreich. Von den Hauptanreiserouten sind vor allem die Strecken über Genf, wenn
man in die südliche Hälfte Frankreichs möchte, oder über Basel, wenn man in die
nördliche Landeshälfte will, zu nennen. |
Verkehrsmittel in Frankreich Bahn: Die meisten internationalen Verbindungen bestehen nach
Paris. Wer in andere Landesteile möchte, muss meist in Paris oder Straßburg umsteigen.
Flug: Frankreich lässt sich aus Deutschland, Österreich und der
Schweiz bequem mit dem Flugzeug erreichen. Neben den etablierten
Liniengesellschaften bieten Chartergesellschaften und Billigflieger immer mehr
Direktverbindungen nach Frankreich an. Frankreichs wichtigste Flughäfen sind die
beiden Pariser Flughäfen Charles de Gaulle (CDG) und Orly. Beide Flughäfen lassen
sich gut mit öffentlichen Verkehrsmittel von der Pariser Innenstadt aus erreichen.
Bedeutende Flughäfen im Rest des Landes sind vor allem in Bordeaux, Lille, Lyon,
Marseille, Mulhouse/Basel, Nantes, Nizza, Straßburg und Toulouse.
Öffentliche Nahverkehr: Der öffentliche Nahverkehr ist
hervorragend ausgebaut. In Paris ist kein Ort weiter als 500 Meter von einer Station
der Métro entfernt. Auch in anderen Städten werden die U-Bahnen mit großem Aufwand
ausgebaut, zum Beispiel in Lyon, Rennes, Marseille oder Toulouse. |
Reisetipps Einreise für EU-Bürger: Visumfrei für einen unbegrenzten
Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass, für einen Aufenthalt bis zu 3
Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend. Durch die verstärkte
Verbreitung der Vogelgrippe bzw. des H5N1-Virus seit Anfang 2006 können sich
veränderte Bedingungen oder neue Einfuhrbestimmungen ergeben.
Sprache: Die Landessprache ist Französisch. Im Geschäftsleben
ist Englisch üblich, im Allgemeinen spricht man in Frankreich aber nicht gerne eine
fremde Sprache.
Souvenirs: In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel,
z. B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen
sind eine Spezialität der Provence. Natürlich zählen auch kulinarische Spezialitäten
wie Wein, Käse oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.
Stromspannung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Die Mitnahme eines
Adapters wird empfohlen.
Post: Briefmarken sind auch in Tabakläden erhältlich.
Telefon: Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt
vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die
regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Süden die 4, für den
Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich
weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur
Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone.
Mobilfunk: Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in
Frankreich von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Öffnungszeiten: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags
von etwa 9-19 Uhr durchgehend geöffnet (einmal wöchentlich auch länger). Im
Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.
Besonderheiten: Einige Anbieter von Kreuzfahrtreisen fahren
einen oder mehrere schicke Orte an der französischen Mittelmeerküste an. Im Internet
findet man viele Kreuzfahrten und vor allem Last-Minute-Angebote. |
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