
Auch im Urlaub will selbstverständlich jeder Hundehalter seinen Liebling dabei haben.
Ferien mit Hund ist an fast allen Orten der Welt möglich, wenn dabei ein paar Dinge
beachtet werden. Soll das Tier im Auto mitgenommen werden und ist dieses die Autofahrten
gewöhnt, dürfte es keine Probleme geben, wenn genügend Pausen gemacht werden. Gleiches
gilt ebenfalls für Reisen mit der Bahn oder auch mit dem Fahrrad. Soll allerdings in das
Urlaubsland geflogen werden, ist es fraglich, ob dem Hund nicht einen Gefallen getan
wird, wenn er zuhause bei einem Hundesitter oder einer anderen Hundefamilie bleiben
darf. Auch diese Familie wird gerne einmal auf eine Gegenleitung zurückkommen, wenn sie
verreisen will.
Wohnt man in Deutschland und wird der Hund in Deutschland mitgenommen, sind keine größeren
Vorbereitungen nötig. Eine Nachfrage im gewünschten Hotel oder der Pension zeigt schnell
auf, ob man seinen Hund mitbringen darf. Im Internet finden sich sogar spezielle Seiten,
auf welchen nur Hotels und Unterkünfte verzeichnet sind, in welche auch Hunde
mitgebracht werden dürfen.
Will man Last Minute Reisen mit Hund buchen, so muss
je nach Urlaubswunschland die Einreisebestimmungen für
Hunde beachtet werden.
Innerhalb der EU gibt es eindeutige Vorschriften zur Reise in ein anderes EU-Land. So
muss das Tier entweder tätowiert oder gechipt sein. Ebenfalls muss ein
EU-Heimtierausweis vom Tierarzt ausgestellt sein, welcher eine gültige Tollwut-Impfung
dokumentiert.
Manche Länder wie Großbritannien wieder fordern Bluttests, welche ein halbes Jahr vor
Einreise getätigt werden müssen. Diese sollen eine Einfuhr von tollwutinfizierten Hunden
ausschließen.
Da jedes Land andere Einreisebestimmungen hat, muss jeder für sich nachsehen, was genau
gefordert wird.
Durch die manchmal sehr langwierigen Forderungen, welche nicht auf die Schnelle zu
erledigen sind, sollte man dies vor Buchung einer Reise erst abklären.
Sind erst einmal die Formalitäten erledigt, kann man ans Koffer packen gehen. Um dem
Liebling auch im Urlaub seine gewohnte Schlafstätte zu geben, darf die Hundedecke oder
das Hundekissen mit. Der Wasser- und Futternapf, das Hundefutter, Leckerli, heiß
geliebtes Spielzeug und die Leine werden ebenfalls benötigt. Für bissige Hunde sollte
der Maulkorb nicht vergessen werden. Tüten für eventuelle Hundehinterlassenschaften
müssen ebenfalls ins Gepäck, man weiß ja nie, wie weit es zur nächsten Gassiwiese ist.
Für Unterwegs darf es eine große Flasche Leitungswasser sein, damit der vierbeinige
Begleiter in den Rastpausen auch etwas zu trinken dabei hat. Futter sollte man vor und
während der Fahrt besser nicht geben, da ansonsten die Gefahr der Übelkeit beim Hund
droht. Manche Hunde vertragen jedoch selbst dies blendend, hier weiß sicherlich der
Hundehalter besser Bescheid.
Sind die wichtigsten Dinge erledigt und man ist gut am Urlaubsort angekommen, können
Mensch und Tier dann ihren Urlaub gemeinsam erleben und genießen.